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Angeln in der Bleilochtalsperre und Hohenwartestausee

Angeln an der Bleilochtalsperre

Vielfältiges Angeln an der Bleilochtalsperre und dem Hohenwartestausee

An der Bleilochtalsperre angeln Anfänger wie Profis auf über 900 Hektar und knapp 30 Kilometern Uferlänge. Als größte Talsperre der Bundesrepublik windet sich die Anlage durch Randbezirke des Thüringer Waldes.

Die Bleiloch glänzt mit ihrem außergewöhnlichen Bestand von Räubern: Kapitale Hechte jagen hier neben Barschen und Welsen oder dem Zander. Der Pachthalter besetzt das Gewässer dazu gezielt, was den herausragenden Bestand an Weißfisch ergänzt. Entsprechend ergiebig fischen Enthusiasten hier auch Friedfische.

Angeln Hohenwartestausee Bleilochtalsperre

Zander, geangelt von © Jan Sundermann

Raubfische lassen sich an der Bleiloch vorzugsweise mit diversen Kunstködern ergattern. Uferangler leiden dabei jedoch sehr unter schwerer Erreichbarkeit vieler Abschnitte. Bootsangler hingegen mieten sich bei lokalen Verleihern ihr Wasserfahrzeug. So erreichen Uferangler übrigens auch ihren sonst unzugänglichen Ansitzplatz.

An der Bleiloch verbietet sich Schleppangeln behördlich und der Bootsangler verankert sein Gefährt zwingend. Weiterhin bleibt lebender Köder untersagt. Alle Verordnungen finden sich in den amtlichen Erlaubnisscheinen.

Auch die thüringische Talsperre Hohenwarte unterliegt als herausragendes europäisches Hechtgebiet dem Verbot lebenden Köders. Auf der knapp 30 Kilometer langen Hohenwarte gelingen dann oft Züge von über dreißig Pfund. Auch der Zander geht in kapitalen Größen an den Haken.

Im bewaldeten Schiefergebirge von felsigen Wänden beschirmt füllt sich die Sperre mit dem Wasser der Saale. Der entstandene Salmonidensee beeindruckt mit norwegischem Fjord-Ambiente, das erwandert sein will: Manche guten Ansitzorte öffnen sich nur längeren Märschen, andere Uferabschnitte bleiben allen Annäherungen behördlich verwehrt.

Als ein Ausgangspunkt von Angeltouren lockt Ziegenrück: Unterhalb dieses Touristenortes beginnt die Hohenwarte. Dort warten Aale und Weißfische, gefolgt von Raubfischen ab dem Kolbichsfelsen. Speziell reizt ein feines Hechtareal beim Ort Linkenmühle, wo Autos das Ufer erreichen. Hier erzwingt das Angeln ein Boot, das bequem von der Anlegestelle vor Ort losmacht.

Die Hohenwarte hofiert Spinnfischer, speziell Wobbler-Experten. Auch tote Köderfische (englische Methode) zeigen sich hier besonders fängig, gerade für ausnehmend kapitale Räuber, wozu Hauptschnuren fünf Kilogramm tragen. Dann empfiehlt sich insbesondere der Fetzenköder, wie zahlreiche ortskundige Angler betonen.


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