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Drognitz

[Bildlizenz Beitragsbild Wikswat, Drognitz Kirche, CC BY-SA 3.0]

Die Gemeinde Drognitz mit seinen Ortsteilen Neidenberga, Reitzengeschwenda, Neuenbeuthen und Lothra liegt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen eingebettet in die idyllische Landschaft des Naturparks Thüringer Schiefergebirge – Obere Saale am „Thüringer Meer“. Das Gebiet des „Oberen Saaletals“ zeichnet sich besonders durch seine landschaftlich interessante Talstruktur aus, welche zum größten Teil von Talsperren und Ausgleichsbecken ausgefüllt ist. Es ist die Heimat von seltenen Farnen und verschiedenen Pilzen, außerdem leben hier Feuersalamander, Turmfalken, Uhus und Wasseramseln.

Die heute 650 Einwohner zählende Gemeinde wurde durch die Sorben besiedelt und erstmals als „Droganica“ 1120 urkundlich erwähnt. Damals befand sich das Höhendorf im Besitz des Grafen von Orlamünde und lag an der früheren Salz- und Handelsstraße von Leipzig nach Nürnberg. Heute lebt die Gemeinde vor allem von Landwirtschaft und Tourismus.

DrognitzWikswat, Drognitz Kirche, CC BY-SA 3.0

Drognitz liegt direkt am Hohenwarte-Stausee, der zum größten Stauseegebiet Deutschlands gehört. Am Ufer der Saale befindet sich der beliebte Campingplatz „Hopfenmühle“, wo jährlich die gut besuchte Segelregatta um das „Blaue Band“ und das spektakuläre Feuerwerksfest „Stausee in Flammen“ stattfinden. Die Dorfkirche St.Johannis ist mit seinem aufwändigen Kanzelaltar und dem gotischen Taufstein eine der architektonisch interessantesten der Region und auch das 500 Jahre alte Gebäude der Gaststätte „Zum Wolf“ ist einen Besuch wert.

Die reizvolle Landschaft lädt zu ausgedehnten Wander- und Radtouren ein. Der Saaleradweg bietet sowohl einfache und familiengerechte Abschnitte wie auch Strecken für sportlich Ambitionierte und führt von Drognitz südlich bis nach Sparnberg und nördlich über Jena bis nach Camburg. Der gut beschilderte Rundwanderweg durch die fjordähnliche Stauseen-Landschaft eröffnet durch seine abwechslungsreichen Auf- und Abstiege herrliche Ausblicke auf die Saalekaskade und die Gemeinde Hohenwarte.

Ob zu Fuß oder mit dem Rad – Die Wege sind eine hervorragende Möglichkeit, die umliegenden Dörfer zu erkunden und dabei Sehenswürdigkeiten wie dem Volkskundemuseum Reitzengeschwenda und dem Wasserkraftmuseum Ziegenrück einen Besuch abzustatten. Eine Fahrt mit der Mühlenfähre zwischen Altenroth und der Linkenmühle ist nicht nur der schnellste und direkteste Weg ans nördliche Ufer, sondern auch ein spannendes Erlebnis für Groß und Klein.


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