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Rudolstadt

Schloss Heidecksburg Rudolstadt - Innenhof

Schloss Heidecksburg – der Innenhof

Die einstige Residenzstadt Rudolstadt liegt am Mittellauf der Saale in der Nähe vom Thüringer Meer. Das landschaftlich sehr schöne mittlere Saaletal erstreckt sich von Weißenfels bis Saalfeld. Im Tal der Schlösser und Burgen glänzt Rudolstadt mit seinem Schloss Heidecksburg, das ab 1735 gebaut wurde und majestätisch über der Stadt thront. Heute sind in den Gemächer und Festräumen des Schlosses das Thüringer Landesmuseum untergebracht. Dazu ist dort eine Gemäldegalerie, eine Sammlung feinsten Porzellans, ein Naturalienkabinett und eine Sammlung alter Waffen, mit denen der ehemalige Schlossherr seine Kriege ausfocht. Eine große Touristenattraktion ist das Festival für Welt- und Folkmusik (jetzt Rudolstadt Festival), das jedes Jahr im Juli stattfindet und inzwischen das größte in ganz Deutschland ist.

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Rudolstadt als Residenzstadt

Rudolstadt wurde zum ersten Mal 776 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1326 erhielt der Ort das Stadtrecht. Im 18. und 19. Jahrhundert wollten die Fürsten Schwarzburg-Rudolstadt ihrem Ort nach dem Vorbild Weimars zu künstlerischem Glanz verhelfen. Komponisten, Dichter und Gelehrte bezogen in ihrer Residenz Quartier. Friedrich Schiller war sogar über Jahre hinweg der Leiter des Theaters in Rudolstadt. Auch Johann Wolfgang von Goethe und Richard Wagner besuchten die Stadt. Die Altstadt von Rudolstadt, die prächtig restauriert wurde, ist ein weiter Touristenmagnet von Rudolstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt dort das Stadtschloss Ludwigsburg, eine sogenannte Dreiflügelanlage aus der Zeit des Barocks. Eines der Highlights im Inneren ist der prachtvolle Rokokosaal. Heute hat der Freistaat Thüringen im Stadtschloss seinen Rechnungshof untergebracht.

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Zu den weiteren Attraktionen der Stadt zählt das Alte Rathaus, das im Stil der Gotik erbaut und in der Zeit des Barock neugestaltet wurde. Das Neue Rathaus am Markt stammt aus dem 17. Jahrhundert. Im Schillerhaus trafen sich Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller zum ersten Mal in ihrem Leben. Außerdem lernte dort Friedrich Schiller seine spätere Frau Charlotte von Lengsfeld kennen. Ebenfalls ein lohnendes Besuchsziel ist das Freilichtmuseum „Thüringer Bauernhäuser“. Die Gebäude sind im Heinrich-Heine-Park aufgestellt worden. In den Häusern, die aus der Nähe von Rudolstadt stammen, können die Besucher die Wohn- und Arbeitskultur der Bauern vom 17. bis zum 20. Jahrhundert studieren. In dem Prachtbau des Geschäftsmanns Friedrich Adolf Richter werden die Anker-Steinbaukästen präsentiert. Das Kinderspielzeug wurde schon im Jahr 1882 erfunden.

Bauernhäuser Rudolstadt

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