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Tauchen

Der Hohenwartestausee in Thüringen ist ein Teil der insgesamt 80 km langen, fünfmal gestauten Saale-Kaskade. Er ist der längste Stausee seiner Art und liegt eingebettet zwischen malerischen Wäldern und sanften Hügeln. Nicht zu Unrecht nennt man den Hohenwartestausee das Thüringer Meer, denn er besitzt an zahlreichen Stellen interessante Tauchplätze, einige davon können sogar nur mit dem Boot erreicht werden.

Einstiege zum Tauchen am Hohenwartestausee

Ein möglicher Einstieg für einen interessanten Tauchgang im Hohenwartestausee ist die Alter Bucht. Hier ist der Einstieg von Land aus möglich, es gibt mehrere Ausbildungsplattformen, allerdings auch Bootsverkehr und in den Sommermonaten Badegäste. Die Tiefe beträgt etwa zwischen 6 und 25 m.
Weiterhin gilt der Loreleifelsen bzw. die Loreleibucht mit Pumpenhaus als ein optimaler Tauchspot. Er ist von Land aus mit dem Boot innerhalb zehn Minuten zu erreichen und weist große Fischschwärme auf. Beachtet werden müssen auch hier mehr oder weniger sdtarker Bootsverkehr sowie verkehrende Dampfschiffe.
Wer sich einen Flachwassertauchgang wünscht, ist an der Schäferwiese genau richtig. Es lohnt sich an dieser Stelle nicht wirklich, tiefer als 15 m zu tauchen. Unter Wasser lassen sich unter anderem Zander und Hechte sichten, allerdings schätzen auch Angler diese Gegend sehr. Die Schäferwiese ist mit dem Boot innerhalb 15 Minuten zu erreichen.
Für Anfänger eignet sich der Totenfelsen sehr gut zum Tauchen – man sollte sich keinesfalls ovm Namen abschrecken lassen! Ein Steilabfall in Richtung Osten sowie mehrere Bäume und ein interessantes Wrack eines Segelboots, um das sich zahlreiche Zander tummeln, gestalten den Tauchgang besonders abwechslungsreich. Darüber hinaus ist der Bestand an Weißfischen und Barschen in diesem Tauchgebiet, welches mit dem Boot in fünf Minuten erreicht werden kann, sehr hoch.

Weitere wichtige Informationen zum Tauchen im Hohenwartestausee

Wer im Hohenwartestausee tauchen möchte, benötigt keine Genehmigung dafür. Sofern man über eine Tauchbasis in das Wasser einsteigt oder auch ein Boot mietet, müssen jedoch dafür Gebühren entrichtet werden. Einige Tauchplätze fordern allerdings eine Sondergenehmigung für die Nutzung der Orte oder auch die Begleitung von Tauchbasen.
Füllstationen sind rund um den See vorhanden.
Besonders wichtig: Im Hohenwartestausee ist motorisierter Bootsverkehr erlaubt, deshalb ist große Vorsicht bei der Auswahl des Tauchgebiets geboten. Da es ab einer Wassertiefe von etwa 15 m nur noch sehr wenig Licht gibt, sollten Taucher unbedingt eine Lampe mit sich führen. Unbedingt zur Ausrüstung zählen sollte darüber hinaus auch die Buddy-Leine, jedoch entfällt sie, wenn man mit einer ansässigen Tauchbasis unterwegs ist. Hier sollte man sich allerdings in jedem Fall vorher genau erkundigen.


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