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Wurzbach

[Bildlizenz Beitragsbild Covânt, Stadtpark Wurzbach 2, CC BY-SA 3.0]

Die etwa 3.200 Einwohner zählende Kleinstadt Wurzbach liegt unmittelbar vor der Landesgrenze zu Bayern im mittleren südlichen Bereich des Freistaates Thüringen. Typisch für das Erscheinungsbild des idyllisch im Tal der Sormitz gelegenen Städtchens, das zum Territorium des Naturparks „Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale“ gehört, sind seine mit tiefblauem Schiefer gedeckten Häuser.

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Erstmals nachweislich erwähnt wurde das damalige Lehndorf Wurzbach im Jahr 1250. In den folgenden Jahrhunderten bildeten Köhler und Pechkratzer, Kleinbauern und Leineweber sowie Bergleute und Hüttenarbeiter die größtenteils sehr arme Bevölkerung. 1693 erhielt der Ort das Marktrecht und knapp 40 Jahre später wurde die Heinrichshütte gegründet, die noch heute als technisches Museum über die Geschichte der Gießereitechnik informiert. Etwa zur gleichen Zeit entstand in der Nähe des Ortes der erste Schieferbruch am Koselstein. 1930 erhielt Wurzbach das Stadtrecht.

Wurzbach Stadtpark
Covânt, Stadtpark Wurzbach 2, CC BY-SA 3.0

Heute besteht die Kleinstadt nach den im Jahr 1999 erfolgten Eingemeindungen aus sieben Ortsteilen und hat sich zu einem beliebten Urlaubs– und Erholungsort mit mehreren Hotels, Pensionen und zahlreichen Privatquartieren entwickelt. Handwerk, Brauchtum und Tradition stehen im Ort hoch im Kurs, und kommen bei Festen wie dem Heimat- und Marktfest, dem Karnevalsumzug oder bei den in der Heinrichshütte stattfindenden Sonderveranstaltungen zum Ausdruck. So locken das in der Heinrichshütte zu bestaunende Schaugießen und die größte Dampfmaschine ihre Bauart in Europa viele Besucher in die Stadt. Und im Heimatmuseum der „Alten Dorfschmiede“ im Ortsteil Heberndorf stehen das einstige bäuerliche Leben und das Schmiedehandwerk im Mittelpunkt.

Aus dem Stadtbild von Wurzbach ragt das Gebäude der nach mehreren Bränden 1763 errichteten Kirche St. Nilolai mit ihrer Altarwand aus Gusseisen und der nach Silbermannscher Art gestalteten Orgel heraus. Eine Informationsstelle über den Naturpark befindet sich im Gebäude des alten Rathauses am Markt. Ein nicht alltäglicher Blickfang ist aus dem am Markt befindlichen alten Trafo-Turm entstanden, der vom Künstler Fischer-Art in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt wurde.

Wurzbach bietet mit seiner Lage in der Nähe des Rennsteigs, der Bleilochtalsperre, des Kurparks Bad Steben und des Schieferbergwerkes Lehesten ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel, das sowohl im Sommer als auch im Winter seine Reize offenbart. Während im Sommer die zahlreichen, auf gut ausgeschilderten Wegen erreichbaren Wanderziele und das im Ortsteil Weitisberga befindliche Waldbad im Mittelpunkt stehen, bieten das familienfreundliche Skigebiet Frankenlift, eine Rodelbahn und ein Skirundwanderweg ausreichende Gelegenheiten für die Ausübung sportlicher Aktivitäten im Winter.


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